"Auf höchstem Niveau" Doku-Reihe, BR

 
Die Reihe „Auf höchstem Niveau – Ausbildung rund um die Zugspitze“ begleitet in jeder Folge junge Menschen, die rund um Deutschlands höchstem Berg in die Lehre oder Fortbildung gehen. Egal ob Seilbahntechnik, Gastronomie oder Wissenschaft - die Bergwelt spielt bei allen, nicht nur beruflich, eine ganz besondere Rolle. 
 

Folge 1 – Lebensretter am Berg
In den Alpen vergeht kaum ein Winter ohne Lawinenopfer. Meistens sind es Skitourengeher und Variantenfahrer, die es erwischt. Um sie zu finden, setzt die Bergwacht Lawinenhunde bei der Suche ein. Der Mittenwalder Martin Klotz lässt seine Schäferhündin Kanda zum Such- und Lawinenhund ausbilden. Dafür muss die Hündin viele Fähigkeiten mitbringen: sie darf keine Angst vor Löchern im Schnee haben, muss sich problemlos aus dem Hubschrauber abseilen lassen und sich blind mit ihrem Herrchen verstehen. Andreas Schütz ist für Kandas Ausbildung zuständig. Er leitet die Hundestaffel Hochland und gehört mit seinem Schäferhund-Rüde Balu zur C-Klasse der Truppe, der Eliteeinheit der Bergwacht. Kanda ist zehn Monate alt und ein Frischling im Team. Herrchen Martin ist 22 Jahre und damit auch der Jüngste unter den Hundeführern. Heute trainieren beide eine Personensuche auf der Zugspitze und sind zum allerersten Mal als Team im Schnee unterwegs. Kandas Premiere am Berg.

"Lebensretter am Berg" HIER zum Nachsehen in der Mediathek des BR



Folge 2 – Gulasch unterm Gipfelkreuz
Am Fuße der Zugspitze, im Bergdorf Grainau, macht Daphne Daniel ihre Ausbildung zur Hotelfachfrau. Für die 23-Jährige ist es der schönste Arbeitsplatz – doch sie verlässt das 4-Sterne-Hotel, um ein Praktikum auf der Zugspitze zu machen. In der „Gipfelalm“, Deutschlands höchstem Restaurant, und im darunter gelegenen „Gletschergarten“ soll Daphne im Service arbeiten. Die knapp 3000 Meter Höhe gehen nicht spurlos an Daphne vorüber, doch die zahlreichen internationale Gäste und ihre neuen Kollegen halten sie auf Trab. Da ist zum Beispiel die angehende Köchin Laura Segalini, mit der Daphne zusammen arbeitet: Die 19-Jährige Spanierin verließ ihre Heimat wegen der hohen Jugendarbeitslosigkeit und landete auf Deutschlands höchstem Berg. Der Kultur-Clash könnte nicht größer sein, doch Laura hat in der Zugspitze ein neues Zuhause gefunden.

"Gulasch unterm Gipfelkreuz" HIER zum Nachsehen in der Mediathek des BR

Folge 3 – Dem Schnee auf der Spur
Knapp 200 Meter unterhalb des Zugspitzgipfels forscht Felix Bernauer 2650 Meter über Normalnull im Schneefernerhaus für seine Doktorarbeit. 60 Jahre lang, seit der Eröffnung 1931, war das Gebäude ein Berghotel. Vor 15 Jahren wurde der Gastbetrieb eingestellt, die Leute fuhren lieber ganz hinauf zum Gipfel, als an diesem unwirtlichen Steilhang ihren Urlaub zu verbringen. Und so wurde das Schneefernerhaus nach einem 16 Millionen Mark teuren Umbau 1997 zu Deutschlands höchstgelegener Forschungsstation ernannt. Seit 1 ½ Jahren ist auch Felix Bernauer mindestens einmal die Woche hier oben. Der 30-Jährige Physiker arbeitet für das Helmholtz-Zentrum München – und interessiert sich in erste Linie für: Schnee.

"Dem Schnee auf der Spur" HIER zum Nachsehen in der Mediathek des BR   


Folge 4 – Zwischen Himmel und Erde
Den Hessen Timo Beck und den waschechten Partenkirchner Karl Simon verbindet ein gemeinsames Ziel. Sie wollen Seilbahntechniker werden. Die Ersten in Deutschland, denn diese Lehre gibt es bei uns erst seit 2012. Besonders spannend für die Auszubildenden ist die Revisionszeit. Dann wird die Technik der Bahnen auf Herz und Nieren geprüft. Timo und Karl dürfen überall mit anpacken. In schwindelerregender Höhe helfen sie bei Arbeiten auf der Stütze. Sie schauen dem Seiler über die Schulter, wie er das Zugseil der Gondel kürzt und lernen wie man Gäste im Notfall aus einer Kabine abseilt. Kein „Zuckerschlecken“ – aber die schönste Ausbildung der Welt, darin sind sich Timo und Karl einig.
 
"Zwischen Himmel und Erde" HIER zum Nachsehen in der Mediathek des BR